Alternative Krebstherapie: Krebs bekämpfen ohne Chemie! - smartESSEN

Alternative Krebstherapie: Krebs bekämpfen ohne Chemie!

Alternative Krebstherapie - Krebs bekämpfen ohne Chemie

Rund die Hälfte aller Menschen erkrankt irgendwann an Krebs. Als Waffen gegen den Tumor setzt die Schulmedizin vor allem Chemotherapie und Bestrahlung ein. Für die Patienten ist dies häufig sehr belastend. Zudem behält der Krebs trotzdem oft die Oberhand. Die alternative Krebstherapie setzt dagegen auf die Heilkraft der Natur. Mit natürlichen Methoden lässt sich die Behandlung von Tumoren wirksam unterstützen. Auch dem Entstehen von Krebs beugst du damit wirksam vor.

Alternative Krebstherapie - mit der Kraft der Natur gegen Krebs

Für eine alternative Krebsbehandlung gibt es verschiedene Methoden. Durch die Umstellung deiner Ernährung schaltest du viele Faktoren aus, die das Entstehen und das Wachstum von Krebszellen fördern. Spezielle Diäten gegen Krebs versuchen, den Tumor auszuhungern. Auch viele Stoffe, die sich in Pflanzen finden, sind für eine alternative Krebstherapie sehr gut geeignet. Sie greifen den Stoffwechsel des Tumors an. Manche von ihnen sind in der Lage, körperliche Signale zu blockieren, die für das Überleben des Tumors sorgen oder leiten den programmierten Tod der Tumorzellen ein. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung, pflanzliche Substanzen und Mineralien können den Krebs an seinem Wachstum hindern.

Falsche Ernährung fördert Krebs

Zahlreiche Studien weisen aus, dass unsere Ernährung unser Risiko für Krebs sehr stark beeinflusst. Experten meinen, dass die Ursache für mindestens ein Drittel aller Krebsfälle in falscher Ernährung liegt. Untersuchungen unter Auswanderern liefern hier interessante Fakten. So erkranken Asiaten, die sich traditionell ernähren, seltener an Krebs. Wenn sie nach Europa oder Nordamerika auswandern, gleicht sich ihr Risiko für Krebs jedoch im Lauf der Zeit dem Durchschnitt ihrer neuen Heimat an. Den Ausschlag dafür gibt, ob sie dort ihre Ernährungsgewohnheiten ändern oder nicht. Eine andere Studie ging der Frage nach, wie häufig bestimmte Krebsarten in den USA und Indien sind. Das Ergebnis: Brust-, Darm- und Lungenkrebs sowie Krebs der Prostata treten in Indien - im Gegensatz zu den USA - eher selten auf. Auch hier liegen die Gründe in der Lebensweise. Inder essen weniger Fleisch und Fett, sondern vor allem pflanzliche Lebensmittel. Insgesamt nehmen sie weniger Kalorien auf als die Menschen in den USA. Dafür bewegen sie sich mehr. Auch der tägliche Verzehr von Gewürzen wie Ingwer und Kurkuma schützt in Indien vor Krebs.

Kurkuma schützt gegen Krebs und vieles mehr... Alternative Krebstherapie

Kurkuma schützt gegen Krebs und vieles mehr... 

Eine alternative Krebstherapie baut oft auf einer veränderten Ernährung auf. Hiervon können auch Gesunde profitieren. Wer regelmäßig Obst und Gemüse isst, kann sein allgemeines Risiko für Krebs hierdurch um bis zu 60 Prozent vermindern. Durch den Umstieg auf vegetarische oder vegane Kost gewinnt dein Körper somit wichtige Ressourcen gegen Krebs. Die Öl-Eiweiß-Diät nach Dr. Budwig oder eine ketogene Ernährung mit nur wenigen Kohlenhydraten hungern die Tumorzellen aus.

Wichtig bei Krebs: Verzicht auf industrielle Nahrung

Wichtig für die alternative Krebstherapie durch eine Umstellung der Ernährung ist ein weiterer Punkt: Auf industriell hergestellte Lebensmittel solltest du dabei komplett verzichten. Diese Produkte enthalten oft große Mengen Zucker, verarbeitete Fette, synthetische Zusätze und Geschmacksverstärker. Die meisten dieser Stoffe fördern das Entstehen und das Wachstum von Tumoren.

Alternative Krebstherapie: Öl-Eiweiß-Diät nach Dr. Johanna Budwig

Die sogenannte Budwig-Diät wird seit Jahrzehnten weltweit für die alternative Krebsbehandlung eingesetzt. Entwickelt wurde sie Anfang der 1950er Jahre durch die deutsche Ärztin Dr. Johanna Budwig. Dr. Budwig erforschte die Rolle von Fetten in der Nahrung. Dabei stellte sie fest, dass gesunde Körperzellen für ihre Atmung auf schwefelhaltige Proteine (Eiweiße) sowie ungesättigte Fettsäuren angewiesen sind. Wenn die Zellatmung gestört wird, kann daraus Krebs entstehen. Sie knüpfte damit an die Forschungen Otto von Warburgs (1883 - 1970) an, der dafür 1931 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde. Warburg beschäftigte sich mit der Frage, wie Zellen ihre Energie gewinnen. Gesunde Zellen verbrennen Zucker, dabei sind sie auf Sauerstoff und somit auf eine intakte Zellatmung angewiesen. Dagegen sind Krebszellen von der Zellatmung abgeschnitten. Stattdessen erhalten sie ihre Energie durch Gärung. Die Budwig-Diät beruht auf dem Ansatz, die Atmung von Krebszellen wieder herzustellen, so dass sie wieder zu normalen Körperzellen werden.

Im Zentrum der Öl-Eiweiß-Diät nach Dr. Budwig stehen Leinöl, Quark und Hüttenkäse. Das Leinöl liefert ungesättigte Fettsäuren, Quark und Käse enthalten Schwefelproteine. Aus Öl, Quark und Hüttenkäse wird die sogenannte Budwig-Creme hergestellt und zu allen Mahlzeiten verzehrt. Dazu gibt es frisch gepresste Säfte, Obst, Gemüse, Nüsse, Samen, Honig und Vollkorn in geringen Mengen. Neben Leinöl kann auch Kokosöl verwendet werden. Verboten sind Zucker, industriell hergestellte Lebensmittel, Weißmehl und sämtliche tierischen Produkte außer Quark und Hüttenkäse. Die Budwig-Diät kann problemlos auf Dauer beibehalten werden. Der Körper bekommt damit alles, was er zum Leben braucht.

Ketogene Kost bei Krebs

Krebszellen brauchen für ihre Ernährung Zucker. Fette und Proteine können sie dagegen nicht verwerten. Der Körper wandelt sämtliche Kohlenhydrate aus der Nahrung in Zucker um. Eine Ernährung, die viele Kohlenhydrate enthält, bewirkt somit, dass der Tumor gut "gefüttert" wird. Eine ketogene Diät wirkt diesem Effekt entgegen. Sie besteht zu 75 Prozent aus Fetten und zu 21 Prozent aus Proteinen. Die tägliche Menge an Kohlenhydraten darf nicht mehr als vier Prozent oder 25 Gramm pro Tag betragen. Ketogen zu essen, bedeutet also, sehr striktes Low Carb zu praktizieren. Gesundheitliche Gefahren sind damit nicht verbunden. Der Organismus erhält seine Energie bei ketogener Kost nicht mehr aus Kohlenhydraten, sondern aus Fett und Eiweiß. Den Krebszellen wird hierdurch ihre Nahrungsgrundlage entzogen. Um das Gehirn mit ausreichend Energie zu versorgen und den Blutzucker konstant zu halten, produziert die Leber auch ohne Zufuhr von Kohlenhydraten mit der Nahrung kleinere Mengen Zucker.

Fleischlos essen - für die alternative Krebsbehandlung sinnvoll?

Ist pflanzliche Ernährung bei Krebs sinnvoll? - Alternative Krebstherapie

Viele Ärzte empfehlen bei Krebs eine sogenannte vollwertige Mischkost. Gegessen werden sollen also pflanzliche und tierische Lebensmittel. Skeptisch stehen sie vor allem einer veganen Lebensweise gegenüber. Dagegen rät die Heidelberger Forscherin Dr. Ingrid Herr bei Krebs zu pflanzenreicher Kost. Obst und Gemüse betrachtet sie als wichtigen Baustein der Behandlung. Dabei ist egal, ob es sich dabei um eine konventionelle oder eine alternative Krebstherapie handelt. Sie schreibt, dass viele tierische Produkte Entzündungen im Körper fördern. Hierdurch können Krebszellen entstehen. Auch weißes Mehl und Zucker helfen den Krebszellen, sich auszubreiten. Dagegen enthalten viele pflanzliche Lebensmittel wertvolle Substanzen, die dem Körper dabei helfen, gegen Krebs zu kämpfen. Dr. Ingrid Herr erforscht seit 2007 die Wirkung von pflanzlichen Inhaltsstoffen gegen Krebs. Sie hat nachgewiesen, dass Sulforaphan - ein Stoff, der in Brokkoli, Blumenkohl und einigen anderen Gemüsesorten in großen Mengen vorkommt - das Wachstum von Krebszellen stoppen und Resistenzen gegen eine Chemotherapie verhindern kann.

Vegetarische Ernährung bei Krebs

Bei einer vegetarischen Ernährung geht es um den Verzicht auf Fleisch. Andere tierische Lebensmittel - Eier, Milch und eventuell auch Fisch - können jedoch weiterhin gegessen werden. Die Ernährung ohne Fleisch beeinflusst viele körperliche Vorgänge positiv. Studien haben nachgewiesen, das vegetarische Kost das Risiko für Brust- und Darmkrebs senkt.

Ein Beispiel für eine vegetarische Diät bei Krebs ist die Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Budwig, die mit Ausnahme von Quark und Hüttenkäse ohne tierische Produkte auskommt. Jedoch ist für eine vegetarische Lebensweise bei Krebs nicht unbedingt ein fester Diätplan nötig.

Vegane Ernährung bei Krebs

Eine vegane Lebensweise praktizieren heute viele Menschen. Auch für die alternative Krebstherapie spielt sie eine wichtige Rolle.

Durch vegane Kost werden viele Risiken für Krebs vermindert. Sie wirkt entgiftend und entzündungshemmend. Studien zeigen, dass sich durch eine vegane Ernährung im Körper die Mengen an Substanzen reduziert, die das Entstehen von Tumorzellen fördern. Zudem haben es Veganer leichter, ihr Gewicht stabil zu halten. Übergewicht erhöht das Risiko für Krebs. Bei manchen Krebsarten trägt es zu einer ungünstigen Prognose bei. Nachgewiesen wurde dieser Effekt für Brustkrebs. Übergewichtige Frauen haben ein bis zu 40 Prozent höheres Risiko, einen Rückfall zu erleiden oder Metastasen zu entwickeln.

GO VEGAN - Alternative Krebstherapie

Die alternative Krebsbehandlung setzt außerdem auf die Wirkung von pflanzlichen Proteinen. Diese fördern zum Beispiel die Produktion des Hormons Glucagon, das den Blutzucker nach unten reguliert. Hohe Zuckerwerte fördern das Wachstum von Krebszellen, die für ihre Ernährung Zucker brauchen. Außerdem blockiert das Glucagon die Ausschüttung einiger Hormone, die im Körper Entzündungen bewirken. Wissenschaftlich belegt ist, dass pflanzliche Proteine gegen Brust-, Darm- und Prostatakrebs wirken.

Krebs alternativ heilen - mit Kräutern, Selen oder Mistel

Einige natürliche Stoffe sind besonders wirksam gegen Krebs. Hierzu gehören bestimmte Kräuter, Mistel und das Mineral Selen. Ihre Wirkung ist nicht immer umfassend durch Studien belegt. Allerdings heißt das nicht, dass eine alternative Krebsbehandlung mit diesen Substanzen nutzlos ist.

Natürliche Heilmittel gegen Krebs stehen aus finaziellen Gründen nicht im Mittelpunkt der Forschung.
Wenn ein Pharmaunternehmen ein neues Medikament auf den Markt bringt, erhält es dafür ein Patent, also das Recht auf exklusive Vermarktung. Natürlich muss der Hersteller dessen Wirksamkeit zuvor durch klinische Studien belegen. Gelingt dies, verdient er langfristig an hohen Preisen und Patienten. Die Entwicklung eines neuen Medikamentes gegen Krebs kann einige hundert Millionen Euro kosten. 
Natürliche Heilmittel lassen sie sich nicht patentieren, so dass die Investition in Studien nicht durch hohe Gewinne ausgeglichen werden kann. Außerdem beruht ihre Wirkung oft auf verschiedenen Substanzen. Das Zusammenwirken dieser Stoffe zu erforschen, kann aufwändig und teuer sein. Trotzdem ist die alternative Krebstherapie heute auch für die Schulmedizin interessant. Viele Verfahren, um Krebs alternativ zu heilen, werden an Unikliniken erforscht und von Ärzten in der Praxis angewendet.

Kräuter gegen Krebs

Heilkräuter entfalten ihre Wirkung gegen Krebs durch ätherische Öle und sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe. Dabei handelt es sich um Substanzen, die Pflanzen durch ihren Stoffwechsel produzieren. Inzwischen ist bekannt, dass die Wirkung einiger Heilkräuter besser ist als die Effekte einer Chemotherapie. Hierzu gehört zum Beispiel Roter Salbei, der aus China stammt und den Krebs auch dann noch angreift, wenn die Schulmedizin bereits nicht mehr helfen kann. Ebenso dämmt er Schmerzzustände durch den Tumor ein. Auch Extrakte aus einheimischem Salbei sind wirksam gegen Krebs. Studien weisen nach, dass sie in der Lage sind, das Entstehen von Metastasen bei Schwarzem Hautkrebs einzudämmen. Bei bestimmten Formen von Blutkrebs sowie Lymphdrüsenkrebs leiten sie möglicherweise den programmierten Zelltod der Tumorzellen ein. Kapuzinerkresse soll eine vorbeugende Wirkung gegen Eierstockkrebs besitzen.

Kapuzinerkresse - Alternative Krebstherapie

Kapuzinerkresse

Die medizinische Forschung zur Wirkung von Kräutern gegen Krebs steht insgesamt noch ganz am Anfang. An der Uni Heidelberg gibt es seit einigen Jahren ein Projekt zur Verwendung von Kräutern gegen Krebs in der traditionellen chinesischen Medizin. Wichtig: Eine alternative Krebstherapie mit Kräutern sollte auf keinen Fall in Eigenregie erfolgen. Bei falscher Anwendung können Heilkräuter unerwünschte Nebenwirkungen haben. Das Gleiche gilt auch für die folgenden alternativen Therapien.

Mistel in der alternativen Krebstherapie

Eine Behandlung mit Mistel ist eines der am häufigsten angewendeten natürlichen Verfahren gegen Krebs. Vor allem die Anwendung von Mistel gegen Brustkrebs ist sehr weit verbreitet. Schätzungen besagen, dass rund 80 Prozent der Patientinnen neben konventionellen Therapien auch eine Misteltherapie gegen Brustkrebs praktizieren.

Mistel: wirksam gegen Brustkrebs- Alternative Ernährung bei Krebs

Mistel: wirksam gegen Brustkrebs

Die Pflanze enthält mehrere medizinisch wirksame Substanzen. Gegen Krebs werden sie bereits seit über 100 Jahren eingesetzt. Die Extrakte aus der Mistel werden unter die Haut gespritzt. Sie stärken das Immunsystem und schützen gesunde Zellen vor den Folgen einer Chemotherapie. Wissenschaftlich gut belegt ist, dass diese alternative Krebstherapie das körperliche und seelische Befinden der Patienten verbessert. Einige Studien weisen darauf hin, dass durch Extrakte aus der Mistel das Wachstum von Tumoren verlangsamt wird.

Selen in der alternativen Krebsbehandlung

Selen ist für den menschlichen Körper lebenswichtig. Auch Gesunde sind darauf angewiesen, genügend Selen mit der Nahrung aufzunehmen. Größere Mengen Selen enthalten zum Beispiel Fleisch, Fisch, Eier, Paranüsse und Erzeugnisse aus Vollkorn. Bei Krebs werden zusätzliche Dosen Selen eingenommen. Nach dem Überstehen der Krankheit sollte die Einnahme von Selen beibehalten werden, da hierdurch das Risiko eines Rückfalls vermindert wird.

Im Körper entfaltet Selen eine vielfältige Wirkung. Es ist Bestandteil verschiedener Enzyme, die als Zellschutz wirken. Auf diese Weise beugt es dem Entstehen von Tumorzellen vor. In Experimenten wurde nachgewiesen, dass sich Zellen langsamer teilen, wenn ihnen genügend Selen zur Verfügung steht. Hierdurch gewinnen sie Zeit, um Schäden zu reparieren. Bei Krebszellen wird durch Selen die Zellteilung gestört. Experimentelle Studien belegen, dass Selen die Rückbildung von Krebszellen bewirken kann. Gleichzeitig aktiviert es Gene, die das Wachstum von gesunden Zellen fördern.